Skip to main content

Rassismus und Antisemitismus

Pulling the race card:

Datum: 
Donnerstag, März 19, 2015 - 19:00 - 22:00

Pulling the race card: Zusammenbringen, was nicht zusammen gehört

Bremen, Donnerstag, 19.3., 19 Uhr.

 

Ort: 
Kukoon
Buntentorsteinweg 29
Bremen 28201
Deutschland

Pegida - Auswuchs patriotischen Staatsbürgerbewusstseins

Datum: 
Dienstag, April 7, 2015 - 19:00

Seit Ende letzten Jahres versammelt sich in Dresden regelmäßig PEGIDA. Mit Deutschlandfahnen und das deutsche Volk lobende Reden treten sie an gegen die angebliche Islamisierung ihres hochgeschätzten Landes. Die öffentlichen Reaktionen sind zahlreich. Die Politik sieht das größte Problem darin, dass sich die Demonstranten vom erwünschten Meinungsspektrum verabschieden. Einerseits werden sie dann z.B.

Ort: 
Leibniz Universität
Schneiderberg 50 Raum V111
Hannover
Deutschland

Antiziganismus in der bürgerlichen Gesellschaft

Datum: 
Mittwoch, Mai 27, 2015 - 19:30

In der Veranstaltung geht es zum einen um den Begriff „Zigeuner“. Wo kommt er her und wer war und ist davon betroffen? Zum anderen soll über die Ursachen des Antiziganismus diskutiert werden, die, wie bei jedem Rassismus, nicht im Verhalten der Betroffenen sondern bei den Antiziganist_innen zu suchen sind. Was denken diese Leute von der bürgerlichen Gesellschaft und was werfen sie den betroffenen Menschen vor?

Ort: 
Falkenturm
Frauentormauer 3 (Nähe Hauptbahnhof)
Nürnberg
Deutschland

Fortsetzung Briefwechsel Alt-Anarchist/gkn (Nationalismus und Rassismus anhand Pegida)

Im Folgenden die Fortsetzung unseres Dialogs mit einem Alt-Anarchisten. In unserem Beitrag thematisieren wir Nationalismus und Rassismus anhand von Zitaten von Pegida-Anhängern.

Das falsche „Wir“ und die Juden, wie sie sich der Antisemit vorstellt: Antisemitismus und Nationalismus

Wer am 3. Oktober auf die Straße geht, um gegen das deutsche Nationalbewusstsein zu demonstrieren, der hält auch nichts von Rassismus und Antisemitismus. Das ist nicht nur eine Frage des Ausschlusses. Entgegen der herrschenden Vorstellung, bei der Nation handele es sich um eine gute Sache, ist schon der Einschluss in eine solche Gemeinschaft eine Brutalität gegen die, die ihr angehören. Der folgende Beitrag thematisiert, wie die Härten, die mit diesem nationalen Einschluss notwendig verbunden sind, geistig verarbeitet werden und sich dann gegen das Jüdische richten können, also warum der falsche „Ausschluss“ aus dem falschen Einschluss folgen kann.

Lampedusa – über die öffentliche Diskussion zur europäischen Flüchtlingspolitik

Teil I: Die Form der Öffentlichkeit und ihr formeller Inhalt

Das bisherige Flüchtlingsabwehrregime ist überfordert

Am 3. Oktober 2013 ertrinken mit einem Mal fast 400 Menschen bei dem Versuch, nach Europa zu kommen. Die Presse, die europäischen Regierungen und der Papst sprechen von einer Tragödie, mancher sogar von einer Schande. Genauso wie die großen Hungerkatastrophen in Afrika alle paar Jahre mal die deutsche Öffentlichkeit kurzzeitig beschäftigen, ist dieses Massensterben eine Debatte (bzw. eine Runde an Statements) wert. Jedes Jahr sterben tausende Menschen bei dem Versuch übers Mittelmeer nach Europa zu kommen. Dass es ausgerechnet jetzt zu einer breiten Diskussion kommt, liegt daran, dass die bislang vorgesehenen Institutionen vor Ort mit der Bewältigung der vielen Toten und der traumatisierten Überlebenden überfordert sind.

„Grausam, aber notwendig.“ - Ein Kreuzritter mit Maschinengewehr

Ende Juli wird der Osloer Regierungsbezirk zu Teilen in die Luft gejagt und am selben Tag das Jugendcamp der norwegischen Sozialdemokratie angegriffen. Insgesamt werden 76 Menschen regelrecht hingerichtet. Auch wenn gemäß dem gewohnten Feindbild zunächst Islamisten der Tat verdächtigt werden, stellt sich heraus, dass der Massenmord von einem jungen Norweger (A. Breivik) begangen wurde. Die Öffentlichkeit hat damit eine schwer verdauliche Kost zu schlucken: Der Feind kommt aus dem Inneren, es ist einer „aus den eigenen Reihen“.

Boote, die voll werden können, gehören abgeschafft! Luxusliner für alle!

Seit Mitte September 2005 sieht man von der Grenze der spanischen Exklaven Ceuta und Melilla zu Marokko immer wieder die gleichen Bilder.

Mit der Kriegsmarine gegen Flüchtlingsschiffe - wie die EU sich gegen Ausländer aufrüstet

Die EU-Staaten haben am 23. Juni 2002 in Sevilla ihre Grenz- und Flüchtlingspolitik "harmonisiert". Der Text zeigt, warum diese Grenz- und Flüchtlingspolitik nichts anderes ist als ein permanenter, gemeinschaftlich ausgeübter Gewaltakt.

Martin Walser - Das unverschämt gute Gewissen des deutschen Nachkriegs-Antisemitismus

Dieser Text als gelayoutetes pdf [348 kb]


Ein Text wider die Bestialität des Blöden

Deutsche Erinnerungskultur ist heute ein flexibel gehandhabter Schlußstrich. Da wo es nützlich ist, wird auch ganz gerne erinnert. Da wo sich aus Geschichte ein Titel machen läßt, wird sie benutzt, und zwar ganz besonders bei Ex-Linken, die zum Zynismus der Macht immer noch die moralische Gewißheit, das Richtige zu tun, brauchen. Die Relativierung, die hier zustande gebracht wird, ist eine durch permanente Benutzung als Argument.