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Kritik der Linken

„Keine Profite mit der Miete” - Die Politik als Ansprechpartnerin?

Für den 28. September 2013 ruft ein Bündnis zum Aktionstag "Keine Profite mit der Miete" auf. Mit Demos und Aktionen soll gegen Gentrifizierung, eine sich nach Profiten richtende Stadtpolitik und für ein "Recht auf Stadt" gekämpft werden (http://www.keineprofitemitdermiete.org/). Den Widerstand gegen sich schlechte Lebensbedingungen wie das Kämpfen für eigene Interessen halten wir für äußerst unterstützenswert. Schlecht ist allerdings, wenn Erklärungen von miesen Zuständen und die daraus hervorgehenden Forderungen an den Prinzipien des Systems festhalten, die diese Zustände überhaupt erst in die Welt bringen. Im Folgenden soll ausgeführt werden, dass die Erklärung und die Forderungen von Keine Profite mit der Miete dahingehend zu kritisieren sind.

Attac – Für Steuern, die Europa retten

Die Bürgerinitiative Attac1 fühlt sich in der Krise berufen Europa beratend zur Seite zu stehen, um ihm den richtigen Weg zu einem „solidarischen Europa“2 zu weisen, der endlich aus der Krise führt.

Ungerecht verteilt – über die schlechte Kapitalismuskritik der Realsozialisten

„Der Wohlstand der Sowjetmenschen wird selbst bei gleichem Durchschnittseinkommen der Bevölkerung größer sein als derjenigen Werktätigen in den hochentwickelten kapitalistischen Ländern, weil das Nationaleinkommen in der Sowjetunion im Interesse aller Mitglieder der Gesellschaft gerecht verteilt wird und es keine parasitären Klassen gibt, die sich in den bürgerlichen Staaten durch Plünderung von Millionen Werktätigen riesige Schätze aneignen und sie vergeuden.“ (Programm der KPdSU (1961), in: Boris Meissner, Das Parteiprogramm der KPdSU 1903-1961, Köln 1962, S.  207.)

Die KPdSU will für die Werktätigen was Gutes tun und macht Werbung für ihr System durch einen Vergleich mit dem Kapitalismus. Der geht so: Wird in beiden Systemen insgesamt gleich viel Einkommen erzielt, bleibt bei den Arbeitern im Sozialismus mehr hängen, weil es die Kapitalisten und sonstige Eigentümer nicht gibt.

Der historische Materialismus – eine antirevolutionäre Revolutionstheorie

Der historische Materialismus ist ein wesentlicher Grundzug marxistisch-leninistischer Vorstellungen. Die Kritik desselben erhellt manche Ekligkeit der realsozialistischen Praxis und ist daher Bestandteil der Antwort auf die Frage, wie der Kommunismus so auf den Hund kommen konnte.

WikiLeaks - der Staat verfolgt seine Idealisten

  1. Die Grundannahme des WikiLeaks-Projektes ist es, dass die Veröffentlichung von Regierungs- und Firmengeheimnissen eine Kritik dieser Institutionen bedeutet. Das Projekt und sein Manifest – geschrieben von Julian Assange bevor WikiLeaks berühmt wurde – beschäftigt sich mit der Bekämpfung von Verschwörungen, geheimen Gesetzesvorhaben, versteckt vor den Augen der neugierigen Öffentlichkeit.

Neues aus der Bewegung: Mit Kommunikationsmethodik gegen kapitalistische Krise

Es gibt vieles, was die Occupy-Bewegung mit den großen Protestbewegungen des letzten Jahrzehnts gemeinsam hat. Nicht anders als globalisierungskritische Gipfelstürmer, Sozialforen auf allen Ebenen (vom Kontinent bis zum Stadtteil) oder Antikriegsprotesten gegen jeden Krieg, den die USA und ihre Verbündeten führen, lebt die Occupy-Bewegung vom Hochhalten diverser Ideale bürgerlicher Gesellschaft (Freiheit, Frieden, Gerechtigkeit) gegen die Realität dieser Gesellschaft.

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Kritik der Profiteure statt Kapitalismuskritik – Empörte, Occupy, Banken in die Schranken

Eine Reihe von Protesten hat sich im letzten Jahr ereignet. In Spanien und Frankreich haben sich „die Empörten“ aufgestellt, in New York, Frankfurt und anderswo Anhänger der Occupy-Bewegung Finanzplätze besetzt.

Leserbrief zum Text "Kritik am Anarchismus"

Bereits Ende 2011 erreichte uns folgender Brief:

Hallo.
 
Ich habe gerade eure Kritik am Anarchismus gelesen. (http://junge-linke.org/kritik-am-anarchismus) Den letzten Punkt, 6, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wieso ist der Anarchismus nichts anderes als eine Form des radikalen Liberalismus? Beziehungsweise interessiert mich, ob ihr das auch bei Bakunin und Kropotkin so entdeckt?

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Leserbrief zum Text "Kritik am Anarchismus"

Bereits Ende 2011 erreichte uns folgender Brief:

Hallo.
 
Ich habe gerade eure Kritik am Anarchismus gelesen. (http://junge-linke.org/kritik-am-anarchismus) Den letzten Punkt, 6, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wieso ist der Anarchismus nichts anderes als eine Form des radikalen Liberalismus? Beziehungsweise interessiert mich, ob ihr das auch bei Bakunin und Kropotkin so entdeckt?

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