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Kapital und Lohnarbeit

Der Sozialstaat

Datum: 
Dienstag, April 7, 2015 - 19:00 - 22:00

Agitare Bene Berlin: Der Sozialstaat

 

Der Sozialstaat steht ständig in der Diskussion. In der Politik heißt

es auf der einen Seite, dass Ausgaben gesenkt werden müssten, weil

Ort: 
Erreichbar
Reichenberger Str. 63a HH, Hinterhof, Kellereingang
Berlin (U-Bhf. Görlitzer Bahnhof) 10999
Deutschland

„Keine Profite mit der Miete” - Die Politik als Ansprechpartnerin?

Für den 28. September 2013 ruft ein Bündnis zum Aktionstag "Keine Profite mit der Miete" auf. Mit Demos und Aktionen soll gegen Gentrifizierung, eine sich nach Profiten richtende Stadtpolitik und für ein "Recht auf Stadt" gekämpft werden (http://www.keineprofitemitdermiete.org/). Den Widerstand gegen sich schlechte Lebensbedingungen wie das Kämpfen für eigene Interessen halten wir für äußerst unterstützenswert. Schlecht ist allerdings, wenn Erklärungen von miesen Zuständen und die daraus hervorgehenden Forderungen an den Prinzipien des Systems festhalten, die diese Zustände überhaupt erst in die Welt bringen. Im Folgenden soll ausgeführt werden, dass die Erklärung und die Forderungen von Keine Profite mit der Miete dahingehend zu kritisieren sind.

Kritik der Profiteure statt Kapitalismuskritik – Empörte, Occupy, Banken in die Schranken

Eine Reihe von Protesten hat sich im letzten Jahr ereignet. In Spanien und Frankreich haben sich „die Empörten“ aufgestellt, in New York, Frankfurt und anderswo Anhänger der Occupy-Bewegung Finanzplätze besetzt.

Bitcoin - endlich ein faires Geld?

Bitcoin (BTC) wurde von Satoshi Nakamoto im Jahr 2009 als eine neue elektronische oder besser virtuelle Währung vorgestellt, die ein Äquivalent zum Bargeld im Internet1 sein soll. Anstatt Kreditkarten oder Überweisungen zum Einkaufen im Netz zu benutzen, installiert man eine Software auf seinem Computer, den Bitcoin Client. Dieser erlaubt dann, unter einem Pseudonym Bitcoins an andere Nutzer zu senden, d.h. man gibt die Anzahl an Bitcoins und den Empfänger ein und die Transaktion wird anschließend über ein Peer-to-Peer-Netzwerk2 abgewickelt. Bitcoins können zur Zeit auf ein paar hundert Websites zum Einkaufen verwendet werden, darunter um Währungen, Web Hosting, Web Space, Web Design, DVDs, Kaffee, Kleinanzeigen zu kaufen. Auch kann man dank Bitcoin via Internet an Wikileaks3 spenden oder Glücksspielseiten benutzen, was praktisch sein kann, wenn diese im betreffenden Land verboten sind. Was allerdings Bitcoin zumindest für kurze Zeit große öffentliche Aufmerksamkeit verschaffte, war die Möglichkeit über eine Kleinanzeigenseite namens „Silk-Road“4 verbotene Drogen zu kaufen.

Kittens #3

 

Die vierte Ausgabe von Kittens - der englischsprachigen Zeitung von Junge Linke gegen Kapital und Nation - ist fertig und hier als PDF erhältlich.

Staatsverschuldung und die Krise im Euroraum - alle Teile

 

Im Oktober haben wir einen ersten Teil des Textes „Staatsverschuldung und die Krise im Euroraum“ veröffentlicht. Dieser Text ist jetzt fertig. Zusammen mit dem überarbeiteten ersten Teil kann man ihn hier jetzt lesen, verlinken, und gerne könnt ihr in Form von Leserbriefen Anmerkungen und Kritiken schicken. Der Text ist recht lang geworden, weil wir versucht haben, das Thema verständlich aufzubereiten. Unten ist der Text zwecks besserer Lesbarkeit als PDF angehängt.

Gentrification: Briefwechsel zwischen Andrej Holm und Junge Linke, sowie ein überarbeiteter Text

Die Gruppe Jimmy Boyle hat im Juni 2011 in der Reihe agitare bene eine Veranstaltung zum Thema Gentrification gemacht. Das Referat wurde verschriftlicht und hier veröffentlicht. In diesem Text wurde öfters Bezug auf Andrej Holm genommen, der zu diesem Thema publiziert und politisch arbeitet. Andrej hat uns einen Leserbrief geschrieben, der unten veröffentlicht ist. Wir haben wiederum eine Antwort geschrieben, die dahinter zu finden ist. Weiter ist der Ursprungstext entlang dieser Debatte überarbeitet worden. Darin haben wir Kritiken von Andrej aufgenommen, an anderer Stelle unsere Kritik an Positionen von ihm präzisiert. Dieser Artikel findet sich hier: Gentrification. Der ursprüngliche Artikel ist von der homepage genommen, um Verwirrungen zu vermeiden.
Demnächst wird diese Debatte auf Andrejs Blog zu finden sein:  http://gentrificationblog.wordpress.com/
Dort kann man mit ihm und anderen zu dem Thema bloggen. Leserbriefe an uns bitte weiterhin an info@junge-linke.de schicken.

Gentrification

I. Ökonomie des Bodens
 
Wer verdrängt wen warum?
Die Bezeichnung „Gentrification“ umschreibt von der Namensherkunft her einen Prozess, in dem Besserverdienende die Geringverdiener aus der Innenstadt oder bestimmten Vierteln verdrängen. Für das, was wohnungspolitisch in Berlin oder anderen Städten passiert, ist dies als Beschreibung schon sehr dürftig. Viele Aktivisten nehmen das aber sogar als Begriff der Sache: