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Faschismus

Leserbrief zum Text „Zur Psychologisierung von Nationalismus"

Der folgende Leserbrief wurde im Zuge der Veröffentlichung des Artikels "Zur Psychologisierung von Nationalismus" in der Oktoberausgabe der Zeitschrift gai-dao abgedruckt (dort findet sich auch ein Kommentar der Gaidao-Redaktion zu dem Leserbrief). Unten findet sich unsere Antwort.

Leserbrief zum Text „NPD-Aufmarsch verhindern, Deutschland bekämpfen“

Der folgende Leserbrief zu unserem Text „NPD-Aufmarsch verhindern, Deutschland bekämpfen“ aus dem Jahr 2007 erreichte uns Mitte April 2014.

Thesen zum Rechtsruck in Europa

In jeder bürgerlichen Nation gibt es faschistische Parteien. Manchmal sind sie über lange Perioden bedeutungslos, aber es gibt sie immer. Politisch organisierte Leute, die die eigene Nation durch die Regierung ausverkauft sehen, weil diese das Volk in ihren Augen falsch bewirtschafte, also die „Falschen“ zulässt, die „Eigenen“ zu lasch regiert und so Leistungswille und Anstand untergräbt. Und wo Regierungen sich mit Wirtschaftsverträgen und Bündnissen vom Ausland abhängig machen, weil sie genau darin eine Stärkung der eigenen Nation sehen, entdecken Faschisten einen Ausverkauf des Vaterlandes.

Bündniszeitung "Auflösen"

Anlässlich des geplanten Nazi-Aufmarschs am 1. Mai in Bremen hat Kritik im Handgemenge zusammen mit anderen antinationalen Gruppen und Personen eine Zeitung rausgebracht. Die Texte beschäftigen sich mit der aktuellen bürgerlichen Politik und deren ekligsten Zuspitzungen – den Nazis. An der falschen Kritik, die die Demokraten an den Nazis haben, lässt sich einiges über deren Selbstverständnis zeigen. Warum Nazis nicht zu Deutschland passen, deren Argumente aber schon, soll in den Texten gezeigt werden. Die Zeitung steht unter folgendem Link als PDF zur Verfügung (auf S. 13/14 sind die Thesen zur Sarrazin-Debatte leider layouttechnisch wirr mit verdoppelten Anfang abgedruckt - shit happens): Bündniszeitung "Auflösen"

Gespensterjagd -- Zur Ideengeschichte des Antikommunismus

„Ein Gespenst geht um in Europa - das Gespenst des Kommunismus. Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen diese Gespenst verbündet“, schrieben Marx und Engels im Kommunistischen Manifest — und das ist im Gegensatz zu anderen Behauptungen in dieser Schrift eine ziemlich wahre Aussage. Hass auf und Furcht vor radikaler Veränderung der bürgerlichen Gesellschaft sind so alt, wie ihre revolutionäre Durchsetzung selbst.
Spätestens mit der Französischen Revolution, die nicht in religiöser Verkleidung agierte, wie die niederländische und englische Revolution, und die in ihrer theoretischen Begründung wesentlich radikaler war, als etwa die amerikanische, entstand die Furcht vor dem „roten Terror“ (übrigens bevor „La Grande Terreur“ 1793 wirklich losging). Im Folgenden geht es um eine Rekonstruktion von Bildern und Vorstellungen und um eine Darstellung der Veränderung des Antikommunismus.

Audio-Vortrag: "Blut, Boden, (Reichs-)Mark"

Vortrag zur Faschismustheorie aus dem April 2008

NPD-Aufmarsch verhindern, Deutschland bekämpfen

Was Nazis und Demokraten aneinander stört von der Gruppe „Kritik im Handgemenge“ Bremen

[An diesem Text entzündete sich einmal im Juni 2007 eine Leser_innenbriefdebatte und dann nochmal im Jahr 2014 eine Leser_innenbriefdebatte_2]

Am 4.11.2006 demonstriert die NPD in Bremen-Gröpelingen. Unter dem Motto "Arbeitsplätze statt Kriegseinsätze" versuchen die Nazis, die verbreitete Unzufriedenheit mit der hohen Arbeitslosigkeit und den Unmut über die angeblich viel zu israelfreundliche deutsche Nahost-Politik zu verbinden, und sich als nationale Opposition zu profilieren. Das passt ganz gut zur Strategie der NPD, sich als Erbe links gemeinten Protests präsentieren, und sich überhaupt als Anwalt aller Unzufriedenheit deutscher Staatsbürger mit Staat, Gesellschaft und Wirtschaft darzustellen.

Dagegen gibt es Protest.

Skandal im Wahlbezirk

Der Fall Henry Nitzsche, oder: Was haben Demokraten gegen die NPD?

Der NPD-Aufmarsch: Ein paar Verwirrte stören Ruhe und Ordnung Barsinghausens?

Dieser Text als gelayoutetes pdf [74 kb]


Gegen den NPD-Aufmarsch am 27. April 2002 in Barsinghausen auf die Straße gehen - mit guten Gründen statt als Imagekampagne

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Verbrechen lohnt sich nicht!

Wie die Wehrmachtsausstellung sich um die Kritik an Krieg und Faschismus drückt