1. Die Roten Khmer sind heute ein Synonym für den Terror „des“ Kommunismus geworden. Wo immer jemand heute für eine andere Gesellschaft plädiert, ist neben Stasi &Mauer, Stalin & Gulag auch Pol Pot und sein angeblicher „Steinzeitkommunismus“ als Gegen“argument“ im Gebrauch, das zeigen soll, was passiert, wenn Leute radikale Gesellschaftsveränderung anstreben.
Ende Juli wird der Osloer Regierungsbezirk zu Teilen in die Luft gejagt und am selben Tag das Jugendcamp der norwegischen Sozialdemokratie angegriffen. Insgesamt werden 76 Menschen regelrecht hingerichtet. Auch wenn gemäß dem gewohnten Feindbild zunächst Islamisten der Tat verdächtigt werden, stellt sich heraus, dass der Massenmord von einem jungen Norweger (A. Breivik) begangen wurde. Die Öffentlichkeit hat damit eine schwer verdauliche Kost zu schlucken: Der Feind kommt aus dem Inneren, es ist einer „aus den eigenen Reihen“.
Anlässlich des geplanten Nazi-Aufmarschs am 1. Mai in Bremen hat Kritik im Handgemenge zusammen mit anderen antinationalen Gruppen und Personen eine Zeitung rausgebracht. Die Texte beschäftigen sich mit der aktuellen bürgerlichen Politik und deren ekligsten Zuspitzungen – den Nazis. An der falschen Kritik, die die Demokraten an den Nazis haben, lässt sich einiges über deren Selbstverständnis zeigen. Warum Nazis nicht zu Deutschland passen, deren Argumente aber schon, soll in den Texten gezeigt werden. Die Zeitung steht unter folgendem Link als PDF zur Verfügung (auf S. 13/14 sind die Thesen zur Sarrazin-Debatte leider layouttechnisch wirr mit verdoppelten Anfang abgedruckt - shit happens): Bündniszeitung "Auflösen"
Vortrag zum Nationalismus - auf Einladung der Antifaschistischen Revolutionären Aktion Berlin (Arab) referierte am 4. Oktober 2008 Jimmy Boyle Berlin auf der Tagung: Deutschland in den Rücken fallen.
Das "bedingungslose Grundeinkommen" findet in jeder Partei von CDU, FDP, den Grünen, bis hin zur Linkspartei und in der außerparlamentarischen Linken Unterstützer. Das alleine könnte schon stutzig machen.
"Du bist Deutschland" ist dabei nicht bloß eine komische grammatikalische Konstruktion, sondern eine neue, psychologische Variante, den unteren Einkommensschichten zu sagen, dass es nicht auf die materielle Bedürfnisbefriedigung anzukommen habe.