Michael Heinrich hat drei Bücher zum Kapital vorgelegt, die in breiten Kreisen gelesen werden. Mit seiner Dissertation „Die Wissenschaft vom Wert“(1) hat er in den 90ern für Furore im marxologischen Wissenschaftsbetrieb und der intellektuellen Linken gesorgt. Seine „Einführung“(2) wird in linken Kreisen viel gelesen, teils als Ersatz, teils als Unterstützung zur Kapitallektüre. Neu auf dem Markt ist ein Kapitalkommentar, der allerdings in diesem Text (noch) nicht berücksichtigt ist.
Dieser Text kritisiert zentrale Überlegungen und Interpretationen von Heinrich entlang des ersten Kapitels im Band 1 des Kapitals von Marx. Es wird dargelegt, dass Heinrich so mit dem Nachweis beschäftigt ist, dass der Wert gesellschaftlicher Natur ist, dass er darüber den Inhalt der gesellschaftlichen Natur vergisst, ignoriert oder wenig spannend findet.
Bis Sommer 2009 stand auf dieser Seite der Artikel "Meine Freunde ess ich nicht - Kritik am (v.a. tierrechtlichen) Veganismus", der erstmals in der junge-linke-Zeitung "Fortlaufenden Nummer" 6, Frühjahr 2000, erschienen war.
Derzeit ist ein neuer Text zu diesem Thema in Arbeit. Die Veganismus-Kritik des alten Artikels halten wir nicht mehr für richtig bzw. hinreichend.
1. Wer sind eigentlich "die Behinderten"? - 2. Monster und Helden -- Behinderung in Kulturindustrie und Alltagsideologie - 3. Konkurrenz, Gleichheitsideal und noch mehr mögliche Gründe - 4. Raus aus der Konkurrenz - und wieder rein. Die Antwort der Behindertenbewegung 1. Wer sind eigentlich "die Behinderten"? - 2. Monster und Helden - Behinderung in Kulturindustrie und Alltagsideologie - 3. Konkurrenz, Gleichheitsideal und noch mehr mögliche Gründe - 4. Raus aus der Konkurrenz - und wieder rein.
Der G8-Gipfel ist in aller Munde. Keine linke Gruppe, die sich nicht dazu äußert (wir jetzt auch!). An den gängigen Vorstellungen der Durchschnittslinken ? über den ?Gipfel der Ungerechtigkeit? ? hat sich mittlerweile eine Kritik herausgebildet, die sich für kommunistisch hält.
Das "bedingungslose Grundeinkommen" findet in jeder Partei von CDU, FDP, den Grünen, bis hin zur Linkspartei und in der außerparlamentarischen Linken Unterstützer. Das alleine könnte schon stutzig machen.
Am 4.11.2006 demonstriert die NPD in Bremen-Gröpelingen. Unter dem Motto "Arbeitsplätze statt Kriegseinsätze" versuchen die Nazis, die verbreitete Unzufriedenheit mit der hohen Arbeitslosigkeit und den Unmut über die angeblich viel zu israelfreundliche deutsche Nahost-Politik zu verbinden, und sich als nationale Opposition zu profilieren. Das passt ganz gut zur Strategie der NPD, sich als Erbe links gemeinten Protests präsentieren, und sich überhaupt als Anwalt aller Unzufriedenheit deutscher Staatsbürger mit Staat, Gesellschaft und Wirtschaft darzustellen.