Ein Gespräch der Zeitschrift Phase 2 mit der Gruppe jimmy boyle (Berlin) über die Drogenwirtschaft im Verhältnis zur kapitalistischen Ökonomie. Erschienen in der Ausgabe Herbst 2012, Nr. 44.
1. Wer sind eigentlich "die Behinderten"? - 2. Monster und Helden -- Behinderung in Kulturindustrie und Alltagsideologie - 3. Konkurrenz, Gleichheitsideal und noch mehr mögliche Gründe - 4. Raus aus der Konkurrenz - und wieder rein. Die Antwort der Behindertenbewegung 1. Wer sind eigentlich "die Behinderten"? - 2. Monster und Helden - Behinderung in Kulturindustrie und Alltagsideologie - 3. Konkurrenz, Gleichheitsideal und noch mehr mögliche Gründe - 4. Raus aus der Konkurrenz - und wieder rein.
Mit kaum einer Tätigkeit sind seit den 80er Jahren mehr Wahnvorstellungen und vernichtendere Werturteile verknüpft, als mit dem illegalen Drogenhandel.
Jedes Jahr, wenn der Bundesdrogenbeauftragte die neuesten Zahlen der "Drogentoten" veröffentlicht, wiederholt sich das gleiche Schauspiel: Wenn sie gestiegen sind, begreifen die Hard-liner der Drogenpolitik sie als Auftrag, die Verfolgung und Bestrafung zu intensivieren und zu effektivieren. Sind sie indes gefallen, so kann das als Erfolg eben jener Politik verkauft werden.
Da Heroin zumindest unter den Bedingungen der Illegalität die Substanz darstellt, deren Konsum die desaströsesten Folgen nach sich ziehen kann, soll an dieser Stelle ausführlicher als bei den anderen Stoffen auf Praktiken des Safer Use eingegangen werden.
Die folgenden Hinweise sind mit Sicherheit nicht hinreichend und auf dem Papier sicher auch einfacher als in der Praxis. Insofern ist es angeraten, sich - zumindest wenn man nicht einen Erste-Hilfe-Kurs belegen will/muss - mehr Informationen einzuholen.
Aktionsvorschläge aufzulisten geht immer mit dem unangenehmen Beigeschmack einher, im doppelten Sinne didaktisch zu sein: Schlaue Leute sagen weniger schlauen Leuten, wie sie noch weniger schlauen Leuten schlaue Sachen möglichst schlau vermitteln können.
Außer Alkohol, den meisten Psychopharmaka und den Purindrogen unterliegen alle in dieser Broschüre aufgeführten Substanzen dem Betäubungsmittelgesetz (BtmG).
Das vorliegende Heftchen ist wohl in erster Linie relevant für Menschen, die sich in einem praktischen Lebenszusammenhang mit psychotropen Stoffen befinden: sei es durch eigenen Konsum, sei es ein über zwischenmenschliche Beziehungen vermitteltes Interesse.